Kalibohrungen in Pfordt

Im Januar 1907 wurden die Bohrgesellschaften, die bereits seit 1905 im Schlitzerland nach Kali bohrten, in der sogenannten Herrngasse am äußersten Ausläufer der Schilda gegenüber dem Dorf Pfordt fündig. Ein Salzlager war entdeckt und eine salz- und eisenhaltige Quelle erschlossen worden.

Die Qualität des gefundenen Kalis soll nach Pressenotizen "eine ganz vorzügliche" gewesen sein.

Aus Freude über den Bohrerfolg fand für das Bohrpersonal ein Bierabend bei Gastwirt SCHAUB in Pfordt statt. Darüber hinaus erhielten die Arbeiter von ihrer Gesellschaft ein beachtliches Geldgeschenk.

Dennoch blieb es bei dem Bohrversuch. Heute erinnert lediglich noch eine kleine sprudelnde, übelschmeckende Quelle oberhalb der Straße von Pfordt nach Fraurombach unweit des vorderen Baggersees an die technischen Ereignisse zu Beginn unseres Jahrhunderts.

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